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Mittwoch, 23. August 2017

22. August 2017 - Vox - Das perfekte Dinner - Dienstag in Hamburg bei Christiane

Auch ein Bild, selbst gemalt, nicht von mir, sondern für mich
von einem Hobby-Maler


Vorspeise: „Teuflisches Geheimnis“: Blätterteigtaschen mit Seeteufelfüllung, feinem Fenchelgemüse, Mango-Chutney und indischen Gewürzen, dazu ein Mix von Babysalaten, Sprossen, Kernen und Essblumen
Hauptspeise: „Bonito-Boot“: Gegrilltes Papaya-Boot (gefüllt mit Papayafruchtfleisch, Pilzen, grünem Spargel, Blattspinat und Kirschtomaten) dazu Garnelen und Bonito-Thunfisch an Süßkartoffelstampf mit Kokosmilch
Nachspeise: „Caribbean Sundown“: Sorbet aus Blaubeeren, Banane, Kokosmilch und Honig an kleinen Blaubeer-Pancakes


Prunk-Bunker

Es gibt immer weniger Bunker in Deutschland, aber in einem wirklichen End-Szenario ist es vielleicht auch besser, es ist für alle schnell vorbei ...

Christiane wohnt in einem Bunker, und erst verstehe ich es so, dass sie den ganzen Klotz gekauft hat - dann sehe ich andere Briefkästen,

und auch die Wohnfläche ihrer Wohnung scheint überschaubar. Im Fernsehen wirkt alles ohnehin etwas größer als es ist, und die Menschen dicker als sie sind.

Sie ist eine Hobby-Malerin, denn ihr Brot hat sie bereits in vielen Bereichen verdient, und den Ruf als Künstlerin - und das Streichen des Wortes "Hobby" - möchte sie durch diese Sendung untermauern. Ihre Kunst kann ich überhaupt nicht beurteilen, aber ich wünsche ihr viel Erfolg beim Verkauf einiger Werke (wenn sie auch zu oft sich selber in die Mittelpunkte ihrer Bilder stellt),

damit Platz für Frank ist. Ihr Freund wohnt noch in Lünen (bei Dortmund), möchte aber bald zu ihr nach Hamburg ziehen. Auf jeden Fall wird es schwer für ihn, in dieser Wohnung seine eigene Persönlichkeit darzustellen,

denn die selbst ernannte toughe Frau will alles selber umgebaut und gestaltet haben, als Architektin und Macherin in Personalunion. Natürlich hat sie auch ein paar Handwerkern Arbeit gegeben.

Heute gibt sie Frank in der Küche Arbeit ... viel vom Kochen sehe ich nicht. Am Ende kommen wie gemalte Teller auf den Tisch

und viel Gequassel über gesundes Essen.

Ein armer Thunfisch ist auch mal wieder im Mittelpunkt ...

Timo, der Kölner Bäcker der Runde, musste am Vortag seine Höhenangst eingestehen, während ihm heute die Decken des

Bunkers

wie eine Bedrohung vorkommen.

Zwar würde ich selber die Decken nicht als Angstgegner sehen, aber irgendwie finde ich an dem Bunker, umgebaut zur Wohnfläche, so gar keinen Gefallen.

Timo gefällt es auch nicht, dass vor dem Essen eine umfangreiche Führung mit immens viel Blabla stattfindet, und die Selbstbeweihräucherungen der Gastgeberin stoßen ihm bitter auf.

Klappern gehört doch zum HandKunstwerk, Timo!

Nachdem beim perfekten Dinner für die Crew seit einiger Zeit eigentlich Kurzarbeit angesagt ist, und die Hobby-Köche nicht mehr bis in die frühen Morgenstunden an ihren Essen basteln sollen -

ist heute eine Ausnahme, denn als alle beim Nachtisch sitzen, ist es bereits

kurz vor Mitternacht.

Christiane bekommt zweiunddreissig Punkte. Sicherlich dreiunddreissig Küsse von Frank -

und sie hat die Mission, ihre Bilder zu promoten, erfüllt.


Guten Morgen, Gruß Silvia

Dienstag, 22. August 2017

21. August 2017 - Vox - Das perfekte Dinner - Montag in Kiel bei Björn

Vorspeise: Apfel-Rote Bete-Turm
Hauptspeise: Spargel, Schinken, neue Kartoffeln, Petersilie und Sauce Hollandaise
Nachspeise: Crema di Fragola


Mut zur Lücke

hat Björn bewiesen, als er in eine schmale Lücke zwischen zwei Uralt-Häusern sein eigenes gesetzt hat, in dem nun die Familie samt Haustieren von einem Raum zum nächsten stets eine Treppe überwinden muss.

Weiteren Mut zur Lücke beweist er gerade heute auch mit seinem Dinner, denn die "Kochkünste" hat er in einem Crash-Kurs erworben, und da war nicht mehr viel Zeit, um umfangreichere Kenntnisse zu erlangen. Immerhin schlägt er die Sauce Hollandaise selber auf, und die geht versierteren "Köchen" schon mal daneben.

Das ist es aber dann auch schon!

Ob er sich selber beim "Perfekten Dinner" beworben hat? Oder ob er gefunden wurde? Denn Björn weiß nicht einmal, ob nun ein Punkt oder eher zehn Punkte einer guten Bewertung entsprechen?

Er weiß jedoch, dass er nicht zehn Minuten vor der verabredeten Zeit von einem Dreh-Team heimgesucht werden möchte, und so müssen sie allesamt wieder von dannen ziehen,

und nachdem sie vielleicht schmollen, kommen sie anschließend zu spät:

Auch das gefällt Björn nicht, denn er hat schon bald eine "Verabredung" mit seinem Spargelbauern. Der jubelt dem unerfahrenen Neu-Koch dann auch gleich mal eine Riesenportion Erdbeeren unter, von denen er später für den Nachtisch nur eine winzige Menge benötigt.

So werden Männer aufs Kreuz gelegt, die von Einkäufen mal so gar keine Ahnung haben.

Allerdings fühle auch ich mich ein bisschen aufs Kreuz gelegt, denn ich erwarte eine Sendung über Menschen, die nebenher ein bisschen kochen -

und bekomme einen Crash-Kurs in Architektur. Zumindest ein Puppenhaus könnte ich nun locker selber bauen,

und das wäre am Ende auch noch kleiner und schmaler als dieses Haus, von dem ich gar nicht weiß, ob mir das nun gefällt

oder nicht.

Zumindest ist es keine Liebe auf den ersten Blick.

So schlägt Vox Brücken zwischen "Mieten, Kaufen, Wohnen" und dem "Dinner" - und obwohl ich erstere Sendung gar nicht gucke,

könnten die Leute in dieser jetzt auch endlich mal mit dem Kochen anfangen. Oder haben sie das bereits?

Björn bekommt siebenundzwanzig Punkte für seine diversen Vorträge über Wände, Balken, Treppen aus Eichenholz und Wände, die gar nicht zu seinem, sondern zu den Nebenhäusern gehören.

Hoffentlich sind diese Häuser nicht eines Tages so marode, dass sie abgerissen werden müssen. Oder so alt, dass niemand mehr drin wohnen möchte. Dann würde er zwischen zwei Geisterhäusern leben.


Guten Morgen, Gruß Silvia





Montag, 21. August 2017

20. August 2017 - ARD - Lindenstraße - "Engelchen flieg"

Foto: Petra Silie



Engelchen flieg ...

Die Lindenstraße ist wie ein altes Möbelstück, vor dem man jede Woche erneut steht und fragt, ob sich das Abstauben überhaupt noch lohnt -

und wie lange es dauert, bis das ganze Gebilde in sich selber zusammen fällt.

Nach einer Sommerpause kehrt sie auf die Bildschirme zurück, und sicher denken die Macher, sie haben nun den Knaller überhaupt abgeliefert,

während ich - und das am frühen Abend - krampfhaft versuche, nicht einzuschlafen, umzuschalten oder Kopfschmerzen bekomme

bei so viel zusammen gequirltem Unsinn:

Tapfer halte ich meine Augen offen, denn solch einen Bockmist sieht man eben auch nicht alle Tage:

Momo hat den lästigen Robert Engel entführt, der nun angekettet in einer Ruine hausen muss.

 Natürlich gibt es hier Strom, denn der nicht klein zu kriegende Engel verlangt nach seinem Laptop. Den bekommt er zwar nicht,

denn sicherlich fehlt es auch an keinem Internet-Anschluss in diesem abseits von Gut und Böse liegenden Gefängnis,

aber immerhin schenkt Momo ihm einen Block und einen Kuli, damit er schreiben kann.  Hier findet sich später auch der einzige Clou der Veranstaltung:

Robert Engel schreibt sich die Finger wund, und Momo verbrennt alles.

Viele, viele Tage muss Engel dort verbringen - bis zu einem Show-Down - na ja, Show geht eigentlich anders - in Engels Wohnung,

als Momo ihn letztendlich vom Balkon stößt

und ausgerechnet Antonia, Momos Tochter,

die so clever war, ihren Vater per Handy-Ortung zu verfolgen -

Zeugin des Dramas wird.

Vorerst überlebt Engel den Sturz aus dem 4. Stock - denn sogleich taucht die Polizei bei Momo auf, doch Töchterlein gibt ihm ein Alibi.

Momo, der Psychologe, hat schon so einiges auf dem Kerbholz, aber dies schlägt jedem Fass den Boden aus.

Die Folge ist nicht einmal so schlecht geschrieben, dass sie bereits wieder als gut durchgeht. Die gesamte Geschichte um Momo und Engel entbehrte schon im Vorfeld jeder Logik -

doch die Folge auch noch "Engelchen flieg ..." zu nennen,

als Engel brutal vom Balkon stürzt, kann man nicht mal als bittere Ironie bezeichnen,

sondern als letzten Versuch, eine Serie zu retten.

Von fünf möglichen Sternen kann ich leider keinen raus rücken.

"Lindenstraße flieg ..." - Manchmal ist es besser, etwas zu beenden, wenn die Zeit, als es am schönsten war,

schon so deutlich überschritten ist.


Guten Morgen, Gruß Silvia




Samstag, 19. August 2017

19. August 2017 - Vater und Tochter.

Einer von ihnen
ist mein Vater



Vater und Tochter

Es gibt im Leben eine Beziehung, zwischen die kein Blatt passt, und die von Anfang an mit Liebe untermauert ist,

und das ist jene zwischen Vater und Tochter.

Leider gilt das nicht für alle Väter und Töchter, aber das ist ein anderes Thema, und es wird heute ausgespart.

Manchmal und so ganz im Stillen können Väter die "besseren Mütter" sein, und wenn man Liebe erlernt,

dann sicherlich von diesen Männern.

Sie sind die Mauern, die uns Töchter vor jeder Art von Unheil zu bewahren wissen - und sich weder von der Pubertät noch von sonstigen

Attacken auf die väterliche Liebe

abschrecken lassen.

Sie sind da, wenn es drauf ankommt,

und manchmal sind sie auch konkret, wenn man es lieber schmeichelnd möchte.

Der erste Freund der Tochter hat es niemals einfach,

denn er wird von einem Mann an einem anderen Mann (oder Jüngelchen) bemessen,

und da kennen Väter sich aus:

Sie wissen, was sie für ihre Töchter nicht wollen,

und da fällt so mancher Kerl durchs Raster.

Väter kennen sich aus, sie erinnern sich an ihre eigene Jugend - und möchten Fehlgriffe von ihren Töchtern

so fern halten,

dass sie sie konsequent in Watte packen, denn

kein Gericht der Welt

kann so streng vorgehen wie ein Vater, der seine Tochter bewahren möchte.

Für die Töchter ist der Vater der erste Anhaltspunkt, wenn es um Männer geht - und der Papa kann sie trainieren

für die Welt anderer Männer -

aber auch hemmen.

Am Ende liebt ein Mädchen aus einer intakten Familie den Vater so sehr, dass sie

vielleicht so ganz im Geheimen und niemals zugebend

genau den Typ Mann für ihr künftiges Leben  sucht,

den sie auf den ersten Blick in dieser Welt und sofort und für immer

liebt.

Väter sind für viele Mädchen unersetzlich, und daher schmerzt es ohne Ende,

wenn sie gehen - und niemals mehr ihren Senf hinzugeben können.

Ja, Väter sind oft genug die besseren Mütter ...


Guten Tag, Gruß Silvia







19. August 2017 - Schwarze Schafe ...

Highlands, Schottland


Schwarze Schafe

Einige Familien haben und kennen sie, andere haben nur weiße Schafe, obwohl sich unter vielen weißen sicher immer auch ein schwarzes finden lässt,

und sei es nur ein bisschen schwarz.

Ein berühmtes "schwarzes Schaf" war Prinzessin Diana. Ein schwarzes Schaf einer ganzen Nation ist heute

Donald Trump.

Im Normalfall haben nur einzelne Familien Probleme mit ihren schwarzen Schafen, doch anhand des Beispiels

Donald Trump

zeigt sich, dass die ganze Welt betroffen sein kann.

Natürlich gibt es auch liebenswürdige schwarze Schafe, die nur in den eigenen Familien nichts gelten, aber sich aufmachen,

andere zu erfreuen. Denn im Grunde ist solch ein abtrünniges Familienmitglied lediglich ein Außenseiter,

der nicht den Erwartungen der Sippe entspricht.

Wie sich die Außenseiter selber in ihrer Haut fühlen, ist sicherlich unterschiedlich, denn der eine hebt sich gerne von den anderen ab, während ein anderer auch darunter leiden kann.

Auch Verbrecher sind schwarze Schafe, und der Umgang mit solch einem Problem in den inneren Zirkeln ist sicherlich ein schwieriger,

während ein junger Mann aus einer Akademiker-Familie, der sich aufmacht, Rockmusik zu machen und dabei am Existenzminimum lebt,

ein positives Beispiel sein kann - nicht sein muss.

Es kann oft interessanter sein und sagt mehr über die Familie als das Übliche aus, wenn man mit dem schwarzen Schaf zu tun hat,

doch auf solch eines, das

Donald

heißt, kann man gerne verzichten.

Irgendwie zerstört er mir hier die Legende von den aufregenden schwarzen Schafen,

die mir noch begegnen könnten ...


Guten Tag, Gruß Silvia


Freitag, 18. August 2017

18. August 2017 - Vox - Das perfekte Dinner - Freitag im Chiemgau bei Rosemarie

Chiemgau, Foto: Uli P.


Vorspeise: Hähnchenbrust mit Couscous-Salat
Hauptspeise: Bachsaibling mit Mangold-Gemüse, Rote Beete und Kartoffelwürfeln
Nachspeise: Topfencreme auf Himbeer-Rhabarber-Spiegel und Himbeersorbet



Lady "Devil" Marmalade

Im schönen Chiemgau lebt eine Frau, die heute so geläutert von ihren Aktionen der letzten Tage klingt, als hätte sie mindestens

drei Stoßgebete in dieser schönen Kapelle (siehe Foto) im Chiemgau herunter geleiert.

Rosemarie glaubt, dass die anderen sehr anspruchsvoll sind - obwohl sie selber zumindest zweimal deren Menüs als definitiv ohne Anspruch an den guten Geschmack herunter gepunktet hat.

Bei näherer Betrachtung will sie überdies anders rüber kommen als bei oberflächlicher. Das ist ihr nächstes Dilemma, denn

sie hat bei genauerer Betrachtung ähnliches über die anderen gesagt, aber angeblich nicht so gemeint.

Doch Lady Marmalade kann so leicht nichts aus der Fassung bringen, auch, wenn sie es uns glauben macht,

denn sie will heute ihre selbst gekochten Marmeladen promoten - obwohl sie bereits über 20.000 Gläser pro Jahr verkauft

und gar nicht mehr produzieren könnte.

Durch die Sendung könnte sich die Stückzahl glatt reduzieren!

Die Rezepte stammen allesamt aus einer Zeit, die heute so vergessen ist wie die Tatsache, dass ihre Eltern

ihr ein Studium aberkannt haben wollen.

Hier und da höre ich dezente Bosheiten des Autoren-Teams, zum Ausdruck von Daniel Werner, dem Interpreten, gebracht -

denn "Rosi will natürlich alle toppen ..."

Ich sehe mich in einer Waldorf-Woche kommentierend herum hüpfen, in der ihr Sohn einst seine Schulausbildung bekommen hat,

denn am dollen Ende

streicht Rosemarie mit

zweiunddreissig Punkten den Sieg ein:

Obwohl sie

erst am letzten Tag die Erkenntnis hat, dass sie hart zur Sache gegangen ist.

Denn sie hat natürlich  "zumindest niemanden getötet"

und

zu guter Letzt, und weil das Nicht-Töten manchmal ausreichend sein muss,

und das Leben

sowieso ungerecht ist.

Mit einem bisschen Gerechtigkeit hätte sie mit Mühe und Not drei Zähler von jedem errungen, denn man kann

alles, aber wirklich alles, schlecht reden, wenn man möchte.

Rosemarie hat es vorgemacht.


Guten Abend, Gruß Silvia

18. August 2017 - Die letzte Rose ...



Ich bin die letzte Rose

und stehe inmitten längst abgefallener Blüten-Geschwister, die schon vor mir den Herbst gesehen haben und erst im nächsten Frühling wieder ihre Kleider anziehen, um all die Menschen in diesem

Großstadt-Park nachhaltig zu erfreuen.

Nicht jeder hat ein Herz für uns Rosen, und so geht manch einer achtlos vorbei, während ein anderer es gar nicht erwarten kann, bis wir wieder unsere volle Pracht entfalten.

Ich bin die letzte Rose,

und ich habe viel gesehen in diesem Jahr. Zur Sesshaftigkeit verdammt, bleibt mir das Beobachten, und da sind

die Drogendealer, die einen Tausch Bargeld gegen Stoff mit ihren Kunden vornehmen,

während die alte Frau in meiner Nähe ihre Einkaufstasche absetzt, um einen Moment bei mir zu verweilen und mich zu

bewundern.

Bewunderer habe ich als Rose gerne, während mir leider nicht die kriminellen Machenschaften mancher Leute

verborgen bleiben.

Ich höre von geheimen Plänen und stehe Pate beim ersten Kuss.

Schüler einer um die Ecke gelegenen Schule haben sich für eine Mitschülerin, die abgeschoben wurde, stark gemacht,

und hatten darüber keine Zeit, meine Pracht zu bewundern.

Alle Sprachen habe ich gehört, und Wildpinkler versuchten, mich zu knicken. Der nächste Regen hat mich wieder sauber gewaschen,

während ich gehört habe,

was alles in der Welt passiert ist.

Heute sprechen die Leute, die sich auf eine Verweildauer in der Nähe niederlassen, über

Barcelona.

Und während manche traurig sind, bleiben andere gleichgültig.

Die Gleichgültigen sind dieselben Leute, die über Monate hinweg nicht mal all meinen Blüten-Geschwister und mich

wahrgenommen haben.

Warum also sollen sie mich jetzt sehen, wo ich ganz allein zurück geblieben bin?

Sorry, eine Rose ist ins Plaudern gekommen,

und das ist völlig unüblich für die Art, von der ich bin.

Aber alles ist erst verloren, wenn ich mich entscheide, nicht mehr zu blühen.

Lasst mir meine Herbst- und Winterruhe, und ich bin wieder bei euch. Voller Schönheit.


Guten Tag, Gruß Silvia